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Mittwoch, 23. November 2011

Nun geht es los

So, der Verlag sagt, das Buch kommt bald aus der Druckerei. Bei Amazon ist es immerhin schon gelistet - zum Vorbestellen. Dann mal ran an die Buletten!




Foto: pixabay

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Samstag, 5. November 2011

Sandkasten

Früher war Blechschmitt ein rastloser Mensch. Noch im Studium gründete er einen Verlag. Später, als Redakteur, verbrachte er seine spärliche Freizeit mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Das Studium hat er abgebrochen, der Verlag brachte nichts ein, seine Geschichten widersetzen sich dem Erfolg. Doch nun weiß Blechschmitt: Er war zu rastlos, ihm fehlte die Kontemplation. Und mit der Hast von einem Schreibtisch zum anderen wollte er seine Leere überspielen, die in seinem Herzen wohnte. Das hat sich geändert, seitdem Fritzmann auftauchte.


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Foto: pixabay

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Kickeriki


Bücher sind eine Folter. Und die schlimmste Folter sind Fritzmanns Bücher. Er hat mit seinen 13 Monaten instinktiv erkannt, dass sein Vater ein Büchernarr ist – also schleppt er sein Lieblingsbuch an und will, dass der Papa ihm daraus vorliest. Fritzmanns Lieblingsbuch ist ein sehr altes; eine Freundin von Blechschmitts Frau hatte es bereits in den Papierkorb geworfen, ehe sie auf die Idee kam, ihnen das Buch zu schenken. Blechschmitt weiß jetzt, warum es schon im Papierkorb lag; und er sollte mit seinem Weib ein ernstes Wort über ihre Freundin wechseln. Das Buch ist interaktiv, wie es heute so schön heißt: Es zeigt ein Bild, und der Papa muss was tun. Das Buch zeigt etwa einen Hund und fragt scheinheilig: „Wie macht der Hund?“ Natürlich könnte Blechschmitt sich jetzt dumm stellen und antworten: „Einen Haufen“. Aber erstens lautet die Frage „wie“, nicht „was“. Und zweitens wartet Blechschmitts Weib nur darauf, dass er schon wieder bestätige, wie hirnweich alle Männer sind. 


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Foto: pixabay